Der östliche Teil des Rudolph-Wilde-Parks beginnt unmittelbar am Rathaus Schöneberg und gilt als der „architektonische Teil“ oder auch „geometrische Teil“ mit repräsentativem Kurparkcharakter. Benannt wurde er nach Rudolph Wilde (1857 bis 1910) dem ersten Bürgermeister der damals selbstständigen Stadt Schöneberg.

An einem historischen und sanierten Milchhäuschen führt eine breite Treppe hinunter zu einer großen Brunnenanlage mit Fontänen, in dessen Mitte sich eine 8,80 Meter hohe Säule erhebt, die ein goldener Hirsch, das Wappentier von Schöneberg, krönt. Der Hirsch ist ein Werk des Bildhauers August Gaul. Eine weite Brüstung fasst bis zur Carl-Zuckmayer-Brücke im Halbrund eine Wiese ein, die von breiten baumbestandenen Wegen gesäumt ist.

Viele Schöneberger erholen sich hier in den Sommermonaten, aufgrund der Nähe zum Standesamt wird der Park auch gern als Kulisse für Hochzeitsfotos genutzt. Leider wuchert aus den Pflanzschalen der Brüstung aktuell nur Unkraut, für die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg ein unhaltbarer Zustand.

In der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 20. September 1017 wurde daher beantragt, zu prüfen, ob und wie diese Pflanzschalen wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt werden können. Dabei soll auch geprüft werden, ob sich Sponsoren für eine Bepflanzung finden lassen. Der Antrag wurde zur Beratung in den für Grünflächen zuständigen Ausschuss überwiesen und wir werden an dieser Stelle gern berichten, wie damit weiter verfahren wird.

Matthias Steuckardt
Vorsitzender der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

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