"In unserem Bezirk war die deutsch-deutsche Teilung durch die Mauer sehr präsent. Vor allem in den südlichen Ortsteilen Marienfelde und Lichtenrade lebten die Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirks in direkter Nachbarschaft zur Mauer. Heute erfüllt es uns mit großem Glück, wenn wir in grenzenloser Freiheit auf dem ehemaligen Mauerstreifen spazieren gehen oder eine Fahrradtour unternehmen können. Einigkeit und Freiheit sind fundamentale Werte unseres Landes und unserer Stadt Berlin. Dass wir darauf über Jahrzehnte verzichten mussten, dem gedenken wir heute mehr denn je. Die vielen tragischen Schicksale von zerrissenen Familien und Mauertoten erfüllen uns heute noch mit großer Trauer", so der Vorsitzende der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Matthias Steuckardt.

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Christian Zander, Geschäftsführer der Fraktion: "Einige haben ihre Familienmitglieder nie mehr wiedergesehen. Die Menschen in der DDR waren fortan noch erheblicher eingeschränkt in ihren Freiheitsrechten.
Untrennbar mit den Zeiten der Teilung verbunden ist die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde in unserem Bezirk. Heute ist es das zentrale Museum Deutschlands zum Thema Flucht und Ausreise aus der DDR. Für 1,35 Millionen Menschen war dies der erste Anlaufpunkt von 1953 bis 1989/90. Ein Besuch dieser Einrichtung ist äußerst empfehlenswert!"

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