Die Schülerinnen und Schüler, die diese Schule besuchen, sind in der Regel junge Erwachsene, die von Suchtmitteln abhängig waren und nun ihren Schulabschluss nachholen wollen, auch wenn sie gar nicht mehr schulpflichtig sind. Um in der Schule aufgenommen zu werden, müssen sie nachweisen, dass sie "clean" sind.
Damit bietet die Tannenhofschule, die seit einigen Jahren auch finanziell vom Senat unterstützt wird, eine Chance auf eine Ausbildung, auf das Ergreifen eines Berufs und damit die Aussicht, nach Jahren der Suchtproblematik ein selbstbestimmtes Leben zu leben.
Sollte doch jemand rückfällig werden, erhält er Unterstützung seitens des Trägers und eine 2. Chance. Der Leitsatz der Schule lautet: Jeder kann es mit Unterstützung schaffen!

Unsere Bezirksverordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Senioren, Britta Schmidt-Krüger, nahm an den Jubiläumsfeierlichkeiten teil. In vielen Gesprächen mit Mitarbeitern, Schülern und Ehemaligen, die sich an alter Wirkungsstätte engagieren, erhielt sie einen guten Einblick in den Schulalltag, in die Herausforderungen, denen sich alle Beteiligte stellen, und das über den schlichten Schulalltag darüber hinausgehende Angebot an Bereitung und Freizeitgestaltung.

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