„Das war aus unserer Sicht richtig“, so Christian Zander. Nach den Worten des Geschäftsführers der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg habe bei einem Bezirksverordneten der Verdacht auf eine Corona-Infektion bestanden.

Der Betroffene, erklärt Christian Zander, habe zwei Tage vor der anberaumten BVV-Sondersitzung am Gesundheitsausschuss teilgenommen und dort am Sitzplatz, wie es auch zulässig ist, nicht dauerhaft eine Maske getragen. „Die Situation vor der Sitzung der BVV war sehr unklar und es gab viele Unsicherheiten, sodass die Absage des Bezirksverordnetenvorstehers konsequent war“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Dittmar.

„Uns ist es aber wichtig, dass die BVV und ihre Gremien weiter tagen können. Wir müssen dafür aber unsere Schutzmaßnahmen überdenken. Dabei kommt für die CDU-Fraktion der Nutzung von Videokonferenzsystemen eine besondere Bedeutung zu.“ so der Fraktionsvorsitzende weiter.

„Wir müssen aber insbesondere Vorsicht walten lassen. Auch Mitglieder und Teilnehmer von Sitzungen der BVV können zu den vulnerablen Gruppen in der Pandemie gehören. Das Einhalten der Schutzregeln vermindert zwar das Risiko, kann eine Infektion aber nicht ganz ausschließen, zumal dann nicht, wenn sich viele Menschen über längere Zeit in einem Raum aufhalten und diskutieren. Aerosole breiten sich da besonders aus. Darüber hinaus haben wir als Bezirksverordnete Vorbildfunktion“, so die beiden Politiker Daniel Dittmar und Christian Zander.

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