Coco Schumanns 90. Geburtstag wurde im Mai 2014 im bis auf den letzten Platz belegten Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg begangen. Im Rathaus Schöneberg erinnert in der Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ ein Album an die Berliner Jazzlegende, die 1943 denunziert und nach Theresienstadt deportiert wurde. Als Teil der Lagerband "Ghetto Swingers" kam Schumann 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz, überlebte und wurde von den Nationalsozialisten nach Dachau transportiert. 1945 befreiten ihn die Amerikaner, als sie den Todesmarsch aufhielten.

„In der Schöneberger Kurfürstenstraße 118 lebte Coco Schumann einige Jahre lang und in der “Rosita Bar“ am Bayerischen Platz trat er häufig auf. Sein Leben und Wirken ist untrennbar mit Schöneberg verbunden, weswegen von hier aus auch die Initiative zu einer bleibenden Erinnerung an Coco Schumann ausgehen sollte“, so Matthias Steuckardt, Vorsitzender der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg und kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Die CDU-Fraktion wird daher eine gemeinsame Initiative zur nächsten BVV-Sitzung anregen, damit an Coco Schumann schon bald mit einer weißen Berliner Gedenktafel von KPM gedacht werden kann.

Wer mehr über das Leben und Wirken von Coco Schumann erfahren möchte, hat hierzu von Montag bis Donnerstag, sowie Samstag und Sonntag in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit.
Besuchen Sie die Ausstellung "Wir waren Nachbarn" im Rathaus Schöneberg.

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