Aufgabe des Wachschutzes ist es, dafür zu sorgen, dass – anders als bislang – Schulfremde nicht mehr in die Schule gelangen und den Schulbetrieb oder sogar Kinder gefährden können. Außerdem soll der Wachschutz bei eskalierenden Vorfällen innerhalb der Schule im Sinne der Gewaltprävention unterstützen.
Die Wachschutzfirma hat an einigen Neuköllner Schulen bereits Erfahrung in diesem Bereich gesammelt. Die Eindrücke der ersten Tage ihrer Arbeit an der Schule sind nach Kenntnis der CDU-Fraktion positiv.

„Dieses Vorgehen ist intern gut vorbereitet und auch mit dem Präventionsbeauftragen der Polizei abgestimmt worden. Eine Dauerlösung kann das aber nicht sein! Es ist überaus verwunderlich, wenn sich Schulstadtrat Oliver Schworck (SPD) dahingehend äußert, dass ihm die Konflikte, die zu dieser Entscheidung geführt haben, nicht klar seien. Denn der Wachschutz wurde nicht aufgrund eines akuten Vorfalls engagiert, sondern ist das Ergebnis einer Summe von Vorfällen, für deren Lösung die Schule vom Schulamt bislang leider keine wirkungsvolle Unterstützung erfahren hat“, kritisiert Zander. „Insofern hoffe ich, dass die Entscheidung für den Wachschutz ein ausreichend klares Signal ist und endlich auch Gespräche über andere Lösungswege geführt werden. Der Wachschutz ist geeignet, einen störungsfreien Schulbetrieb zu unterstützen. Das allein reicht aber nicht, sondern es bedarf darüber hinausgehender Schritte“, so Zander.
Der CDU-Bezirksverordnete fordert: „Ziel sollte ein verstärkter Einsatz von Schulsozialarbeit an der Spreewaldschule selbst, aber darüber hinaus auch im Umfeld und außerhalb des Schulbetriebs in der Verantwortung des Jugendamtes sein. Im Umfeld und in einigen Familien existieren multiple Probleme, die von außen in die Schule hineingetragen werden und von einem Schulbetrieb im üblichen Sinne einfach nicht aufgefangen werden können. Sicherlich ist auch die Sperrung von Flächen des Ganztagsbereichs aus Brandschutzgründen seit über einem Jahr auch ein Grund für einen Teil der Probleme.“

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