„Aus kommunaler Sicht ist eine Einstellung der U4-Linie konsequent abzulehnen, denn sie stellt eine zügige Bahnverbindung aus Schöneberg in die City-West dar“, erklärt Ralf Olschewski, unser Sprecher für Stadtentwicklung. Weiter stellt er fest: „Ein Wegfall der Linie würde für unseren Bezirk eine deutliche Verschlechterung des ÖPNV-Angebotes bedeuten.“

Seit Längerem äußert die BVG Überlegungen den Betrieb der U4 aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen. Zudem leidet die Verkehrsgenossenschaft an akutem Fahrzeugmangel, weswegen die Schließung der Schöneberger U-Bahn diesen Mangel ausgleichen soll.

Mängel werden nicht mit neuen Mängeln gelöst

„Es muss eine andere Lösung gefunden werden, als eine ganze U-Bahnlinie zu schließen, um damit andere Angebotseinschränkungen der Berliner U-Bahn zu reduzieren. Mängel löst man nicht mit der Schaffung neuer Mängel“, so unser Bezirksverordneter Olschewski.

Bereits im August stellte unsere Fraktion einen Antrag , sich beim Senat und der BVG dafür einzusetzen, dass die U4 zwischen dem Nollendorfplatz und Innsbrucker Platz auch in Zukunft regulär funktioniert. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen. Die breite Unterstützung in der Bezirksverordnetenversammlung zeigt die Bedeutung dieses Themas.

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