Das Schulamt beschränkt den Einsatz des Wachschutzes allerdings nur auf den Bereich der Zugangskontrolle am Schultor; nur in Notfällen soll er zur Durchsetzung des Hausrechts herangezogen werden dürfen.
„Das Außengelände wird jedoch von der Gleditschstraße aus regelmäßig nicht nur von Touristengruppen unbefugt betreten. Daher wäre es aus unserer Sicht notwendig, die Sicherheitsfirma auch zu Kontrollgängen auf dem Schulgelände zu ermächtigen, wie es im Rahmen des im Frühjahr bestehenden Auftrags direkt durch die Schule erfolgte,“ kritisiert der CDU-Schulpolitiker Christian Zander. Er ergänzt: „Diverse Vorfälle haben gezeigt, dass die Schule genau richtig entschieden hat, einen Wachschutz zu engagieren. Schließlich geht es um die Sicherheit und das Wohl der Schülerinnen und Schüler, für die die Schule die Verantwortung trägt.“
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Steuckardt findet es bedenklich, „dass erst ein weiterer Gewaltvorfall in der Zeit, in der die Schule keinen Wachschutz erhalten durfte, das Schulamt zum Einlenken bewogen hat. Andere Bezirke wie Neukölln und Spandau handeln und unterstützen die betroffenen Schulen damit in dieser Frage konsequenter.“
Zur weiteren Deeskalation wurde eine dritte Person für die Sozialarbeit an der Schule eingestellt. Zudem ist geplant, das derzeit problemlos mögliche unbefugte Betreten des Geländes durch eine effektivere Umfriedung zu verhindern. Nachdem dies erfolgt ist, wird der Einsatz des Wachschutzes hoffentlich nicht mehr erforderlich sein.

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