Das Bezirksamt wird ersucht,
1. die kostenfreie Kurzzeitparkzone auf dem John-F.-Kennedy-Platz mit 20 Stellplätzen und einer Parkdauer von maximal 2 Stunden (in der Zeit von 09:00-16:00 Uhr) nach mehr als einem Jahr endlich zu realisieren.
2. die Kontrolle des Kurzzeitparkbereichs mit Hilfe einer Parkscheibenregelung sicherzustellen.
Doch womit sind das Bezirksamt und die grüne Stadträtin Sabine Heiß überfordert? Mit dem Aufstellen eines Schildes, dem Erwerb von Markierungsfarbe und der Markierung mit Hilfe eines Pinsels und ggf. Schablonen oder ähnlicher Hilfsmittel. Eine großzügige Schätzung von Arbeitszeit würde ich mit einem Tag für 2 Personen bemessen.
Die Einrichtung einer Kurzzeitparkzone für Besucher des Bezirksamtes ist ein wichtiger Akt von Bürgernähe, denn bei der Größe des Bezirks ist es bei rationaler Überlegung klar, dass Nutzer des Rathauses auch mit PKW anreisen.
Aus der großen Leere des Rathausparkplatzes in den Abend- bzw. frühen Morgenstunden kann man den Rückschluss ziehen, dass der Parkplatz tagsüber fast ausschließlich als kostenloser Dauerstellplatz für Mitarbeiter des Rathauses Schöneberg bzw. naheliegender Senatsdienststellen genutzt wird. Ob dies zur bisher sehr zaghaften Realisierung der Kurzzeitparkzone durch die Verwaltung beigetragen hat, ist zwar reine Spekulation, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.

Ralf Olschewski

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