„Dass eine mögliche Fertigstellung des Ankogelbads von den Berliner Bäderbetrieben auf das Jahr 2025 datiert wird, ist absolut inakzeptabel, wenn man bedenkt, dass wir dazu Gespräche seit bereits Ende 2014 führen und noch unter dem CDU-SPD-Senat vor ungefähr drei Jahren 31 Mio. € zur Verfügung gestellt wurden. Da die Arbeiten selbst nur zwei Jahre dauern sollen, würde dies einen Baubeginn erst in fünf Jahren bedeuten.
Weshalb acht Jahre bis zum ersten Spatenstich für den Umbau des Schwimmbads in ein modernes Freizeitbad vergehen müssen, erscheint mir nicht nachvollziehbar“, wundert sich Hagen Kliem, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg.

Transparenz statt Absage

„Auch dies hätte man in einer Informationsveranstaltung den interessierten Bürgerinnen und Bürgern und vor allem den betroffenen Vereinen und Schulen, die eine verlässliche Planung benötigen, erläutern können, anstatt die Veranstaltung abzusagen“, so der CDU-Verordnete Kliem.

Zudem erklärt er: „Um eine funktionierende Bäderlandschaft für die Bürger, Schulen und Vereine sicherstellen zu können, erfordern die vielen anstehenden Sanierungen eine verlässliche Planung. Ich vermisse vor allem eine reguläre Abstimmung zwischen Senat, Bezirk und Bäderbetrieben.“

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