„Mich machen die neuerlichen Berichte wütend. Es kann und darf nicht sein, dass Politiker, darunter auch unsere Bezirksbürgermeisterin, sich gern bei einem Solidaritätsbesuch ablichten lassen, von ihnen aber nichts zu hören ist wenn es konkret wird“, so Matthias Steuckardt, Vorsitzender der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg.

Steuckardt fährt fort: „Unser Antrag aus April dieses Jahres auf Einsetzung eines Antisemitismusbeauftragten im Bezirk wurde beispielsweise erst in drei verschiedene Ausschüsse überwiesen und bis heute noch in keinem einzigen abschließend beraten. Die CDU-Fraktion wird daher darauf drängen, dass eine gemeinsame Sitzung des Schul- und des Jugendhilfeausschusses trotz Sommerpause stattfinden kann. Hierfür bedarf es einer Ausnahmegenehmigung des BVV-Vorstehers“.

„Antisemitismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz! Alle Demokraten müssen zusammenstehen, um das zu verdeutlichen“, so Patrick Liesener, Sprecher der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg für Extremismusprävention und Initiator des Antrags.

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