"Aufgrund der absehbaren Entwicklung hinsichtlich des Bevölkerungswachstums an den Stadträndern und der damit verbundenen Pendlerproblematik, ist die Verlängerung der U-Bahn absolut notwendig“, so der CDU-Verordnete und Initiator des Antrags, Hagen Kliem.
„In der Ablehnung zeigt sich, dass entgegen des immer wieder verlautbarten eigenen Anspruchs, SPD und GRÜNE offensichtlich nicht imstande sind, vernünftige Visionen für die Stadt zu entwickeln. Zum Glück waren die Stadtväter und -mütter um 1900 und in den Nachkriegsjahren nicht solche Bedenkenträger und politische Taktierer wie die derzeitigen politischen Mehrheiten in Bezirk und Stadt, sondern vorausschauend agierende Menschen, denn sonst hätte Berlin noch heute keine U-Bahn“, so Kliem weiter.

„Die Verlängerung der U-Bahnlinie 6 erhöht die Attraktivität des ÖPNV und hat eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit als das bisher bestehende Angebot der Buslinien, die schon heute teilweise überlastet sind. Zudem ist sie geeignet, die B 96 von Autoverkehren zu entlasten. Statt Energie dafür aufzuwenden, immer neue Bedenken gegen die Verlängerung vorzubringen, sollte sie dafür verwendet werden, Lösungen und Planungen endlich anzugehen, “ fordert der CDU-Verordnete Christian Zander.
„Straßenbahnen sind an dieser Stelle wirklich keine Alternative. Allein die Entfernung zum bisher bestehenden Straßenbahnnetz zeigt schon, dass die Anbindung an das Straßenbahnnetz und der schwierige Bau entlang der B 96 sogar länger dauern als die Verlängerung der U 6, deren Tunnel bereits bis etwa zur Trabrennbahn Mariendorf vorhanden ist“, so Zander.

Trotz der Ablehnung wird die CDU-Fraktion die Idee der Verlängerung weiterverfolgen und nachdrücklich dafür werben.

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