„Ausgaben und Ertrag der bisherigen Baumaßnahmen zur Begegnungszone Maaßenstraße stehen überhaupt nicht im Verhältnis. Das geben auch nach und nach immer mehr Politiker aus dem rot-rot-grünen Regierungslager zu“, erklärt Ralf Olschewski, der Sprecher für Stadtentwicklung der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg.

Der Umbau der Maaßenstraße zur Begegnungszone kostete etwa eine Million Euro.

„Nun soll vieles rückgängig gemacht werden, wofür vermutlich erneut eine weitere Million aufgebracht werden soll, wobei die Probleme des Lieferverkehrs noch immer nicht gelöst sind. Wäre das nicht derartig verantwortungslos, müsste man darüber lachen. So ist es aber eher ein Grund zum Heulen“, stellt der Bezirksverordnete fest.

Leichtsinnigkeit von Rot-Rot-Grün

Olschewski erklärt weiter: „Während der ersten langen Bauzeit bis 2015 mussten die Gewerbetreibenden in der Maaßenstraße große Einbußen ertragen. Nun wiederholt sich das Ganze noch einmal. Ob dies alle Händler noch einmal durchhalten, oder einige aufgeben werden, ist mindestens fraglich.“

Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg kritisiert die Leichtsinnigkeit von Rot-Rot-Grün bei der bisherigen wie auch künftigen Realisierung des Projekts.

„Ich weiß, dass die Stadträtin Heiß die Begegnungszone für ein Testfeld für den Verkehr der Zukunft hält, allerdings offenbart uns diese Art von Experimentierfreudigkeit einen erheblichen Mangel an Sensibilität für den Umgang mit öffentlichen Geldern. Rot-Rot-Grün probiert sich aus und der Steuerzahler muss blechen – die Bürgerinnen und Bürger verdienen eine effiziente und bedachte Städtebaupolitik!“, mahnt der Sprecher für Stadtentwicklung der CDU-Fraktion.

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