Daher trafen sich heute der Fraktionsvorsitzende der CDU im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Hildegard Bentele, Stadträtin Jutta Kaddatz und der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg heute Vormittag zu einem Informationsgespräch mit dem Schulleiter der Friedrich-Bergius-Schule.

Nach den Kriterien der Schulinspektion wurde die Schule als Schule mit erheblichem Entwicklungsbedarf eingestuft - verkehrte Welt, denn:

  • Im 9. Jahr hintereinander hat die Schule mehr Anmeldungen als Plätze - als einzige ISS in Berlin, die keine Oberstufe hat!
  • Die Schule hat die geringste Anzahl von "Schulschwänzern" und die höchste Pünktlichkeitsrate.
  • Schülerschaft und Eltern identifizieren sich in einem hohen Maße mit der Schule und äußern sich sehr zufrieden. Die Schulinspektion selbst bescheinigt ein positives, angenehmes Lernklima.
  • Die Lernziele werden erreicht u.v.m.

Was stört die Schulinspektion denn nun? Offenbar Methode und Mittel, mit denen das Ziel erreicht wird, obwohl der Erfolg eindeutig für die Schule spricht.

Der Schüler und seine Entwicklung stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Friedrich-Bergius-Schule. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler das Rüstzeug, um nach der Schule ein eigenständiges Leben führen zu können. Sie bekommen Regeln beigebracht, auf deren Einhaltung geachtet wird, da sie später fürs Berufsleben zwingend gebraucht werden - wie Pünktlichkeit, Respekt, Höflichkeit und Selbständigkeit.

"Es ist im höchsten Maße ärgerlich und frustrierend, wenn die Schulinspektion die Qualität einer Schule nicht anhand von nachvollziehbaren Daten der Schülerleistungen misst. Was nutzt es, wenn sich Schulen in sog. moderner Pädagogik verkünsteln und enorm viel Zeit im Entwickeln von Konzepten investieren, wenn die Schülerleistungen nicht stimmen", so der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion in der BVV, Christian Zander. "Hier muss den Schulen dringend mehr Bewegungsfreiheit in der Wahl ihrer Mittel und Methoden gewährt werden, solange der gewünschte Erfolg, der anhand von Fakten und Bildung von Vergleichsgruppen messbar ist, eintritt. Es gibt nun einmal mehrere Wege, die nach Rom führen und nicht nur den einen, der politisch gerade gewollt wird", so Zander.

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