„Es war notwendig, diesen Beschluss zu fassen,“ erklärt der CDU-Verordnete Ralf Olschewski, „denn das Bezirksamt hat sich in dieser Frage bisher völlig unbeweglich gezeigt und jegliche Kompromissfindung bereits im Ansatz als nicht möglich abgeblockt.

Nun hat das Bezirksamt von der Bezirksverordnetenversammlung den offiziellen Auftrag zum Handeln erhalten und ist dadurch womöglich motivierter als zuvor, eine Variante zu finden, mit der der gewünschte Effekt der besseren Sichtbarkeit des Kunstwerks auch ohne Fällung aller acht Bäume erreicht werden kann.“

Unglaubwürdiger Kampf um jeden Baum

Olschewski kritisiert: „Da das Grünflächenamt mit der Grünen Stadträtin Heiß an der Spitze an anderer Stelle im Bezirk, ohne mit der Wimper zu zucken, erst kürzlich acht Bäume fällen ließ, die der Errichtung eines Spielplatzes im Wege standen, und weitere 15 Bäume im Tempelhofer Franckepark, um denkmalschutzgerechte Sichtachsen zu schaffen, ist der angebliche Kampf der Grünen um jeden Baum im Bezirk unglaubwürdig.“

Olschewski hofft, dass der Beschluss dazu beiträgt, möglichst viel Grün zu erhalten und das Kunstwerk besser zur Geltung zu bringen.

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