Der Jahreswechsel ist ein Ereignis, das viele Menschen gemeinsam mit der Familie, mit Freunden oder auf Veranstaltungen freudig begehen. Traditionell gehört seit vielen Jahrzehnten das Abbrennen von Feuerwerk dazu, womit die allermeisten Menschen verantwortungsvoll umgehen. Doch in den vergangen Jahren wird diese Tradition zunehmend für das Entladen von Frust und blinder Zerstörungswut missbraucht.

Kiez an Silvester und Halloween regelmäßig in den Negativschlagzeilen

"Auch wenn die Präventionsmaßnahmen der Polizei gegriffen haben und es Silvester 2018 etwas ruhiger war, sind die erneuten Angriffe aufs Schärfste zu verurteilen. Bestimmte Kieze in Berlin geraten regelmäßig in die Schlagzeilen, der Bereich um die Pallasstraße, Goebenstraße und Potsdamer Straße wird sogar als der gefährlichste in ganz Berlin bezeichnet", so Matthias Steuckardt, Vorsitzender der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg. "Die vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten müssen unbedingt genutzt werden, um Böllern und Feuerwerk in diesem Bereich zu verbieten, da unter dem Deckmantel der Feiern zum neuen Jahr regelmäßig Polizei und Rettungskräfte angegriffen werden", begründet Steuckardt den von seiner Fraktion im Januar in die BVV eingebrachten Antrag.

"Die aktuell bekanntgewordenen Ausmaße der Ausschreitungen um "Halloween" unterstreichen die Notwendigkeit unseres Anliegens - es darf nicht erst ein Polizist schwer verletzt oder gar getötet werden, bevor hier entschieden gehandelt wird", ergänzt Harald Sielaff, Vorsitzender des Ausschusses für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten der BVV Tempelhof-Schöneberg.

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