Ausdehnung der Nutzungszeiten macht keinen Sinn

In der Kolonnenstraße hat der BVG-Bus zwischen Kaiser-Wilhelm-Platz und Julius-Leber-Brücke eine eigene Spur. Befahren durfte er sie bisher nur während der Berufsverkehrszeiten. „Das wurde vor kurzem auf den ganzen Tag ausgeweitet, obwohl dafür kein nachvollziehbarer Grund erkennbar ist“, kritisiert der CDU-Verordnete Ralf Olschewski. Denn, so der stadtentwicklungspolitische Sprecher seiner Fraktion, die Kolonnenstraße werde außerhalb der Rush-Hour so wenig befahren, dass der Bus- wie der übrige Verkehr problemlos funktioniere.

Hier wird ohne Not Parksuchverkehr geschaffen

„Die jetzige Situation verbessert die Gesamtverkehrslage im Kiez überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Ohne Not wurden die Parkplätze reduziert und erhöhter Parksuchverkehr ist zu erwarten. Das ist wenig anwohnerfreundlich“, fügt CDU-Fraktionschef Daniel Dittmar hinzu. „Die Folge sind überflüssige Fahrtkilometer und zusätzliche Luftverschmutzung“, so noch einmal der CDU-Politiker Ralf Olschewski.

Macht die Anordnung rückgängig!

Die Unionsfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg will die Ausdehnung der Nutzungszeiten für die Busspur rückgängig machen. Deshalb fordert sie in einem Antrag vom Bezirksamt, bei der zuständigen Senatsverkehrsverwaltung in der Sache vorstellig zu werden.

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