„Ein sehr erfreulicher Schritt unserer BVV“, sagt der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Guido Pschollkowski. „Obdachlosigkeit und Wohnungsverlust werden auch in den nächsten Jahren in ganz Berlin ein Dauerproblem bleiben, solange nicht in ausreichendem Maße gebaut und bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.“

Modulare Flüchtlingsunterkünfte stellen – wenn sie nicht wie geplant mit Flüchtlingen belegt werden können – zusätzliche und akzeptable Unterbringungsmöglichkeiten dar, wovon gerade diejenigen Gruppen in Berlin profitieren könnten, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt die schlechtesten Karten haben: Obdachlose, Senioren und Studenten. Denn es ist schwer zu vermitteln, dass neue Unterkünfte leer stehen und Bedürftige in einer akuten Notlage nur aufgrund der bestehenden Gesetzeslage daran gehindert sind, dort unterzukommen.

„Wir sind gespannt, wie sich die rot-rot-grüne Landesregierung zum Beschluss der BVV verhält. Der nächste Winter steht vor der Tür. Es kann ja nicht sein, dass neue MUFs geschaffen werden, dann teilweise leer stehen und für Obdachlose kein Platz da ist. Die sozialpolitische Diskrepanz liegt auf der Hand“, so Pschollkowski.

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