Bedeutender Friedhof

Der Heidefriedhof in Mariendorf ist ein schöner Parkfriedhof, ein Ort für Spaziergänge und Erholung. Die 1951 eröffnete Anlage ist aber noch viel mehr: ein würdiger Begräbnisplatz für mehr als 625 Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und letzte Ruhestätte von Persönlichkeiten der Tempelhofer und West-Berliner Politik.

Lageplan muss leserlich sein

Umso dringlicher ist es da, dass die Orientierungshilfen auf dem Friedhof wie die Steintafel im Eingangsbereich oder die wegweisenden Steine an Weggabelungen gut leserlich sind.
Die CDU-Fraktion fordert daher, die verwitterte Schrift auf dem Lageplan von einem Steinmetz überarbeiten zu lassen. Auch die steinernen Markierungen an den Wegkreuzungen gehören erneuert.

Ergänzung durch modernes Wegeleitsystem wünschenswert

Der CDU-Bezirksverordnete Ralf Olschewski führt zu den Bodenwegweisern aus: „Insbesondere die römischen Ziffern sind teilweise nur noch schwer zu erkennen. Sie liegen auf Höhe der Grasnarbe, sind zugewachsen oder aber verwittert.“
Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bezirksparlament hält es zudem für sinnvoll, das traditionelle Wegeleitsystem durch ein modernes zu ergänzen.
Bis 30. September 2020 soll das Bezirksamt über entsprechende Maßnahmen für eine bessere Orientierung auf dem Friedhof berichten.

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