In dem Prüfantrag der Christdemokraten, der von der Bezirksverordnetenversammlung am 18. Februar 2021 einstimmig angenommen worden ist, wird das Bezirksamt aufgefordert, nach geeigneten Mitteln und Wegen zu suchen, um vor Ort in der Straße Alt-Mariendorf 24-26 ausreichend Taxistellplätze bereitzustellen und gleichzeitig beschriebene Konflikte, etwa vor der Seniorenfreizeitstätte „Rudolf-Wissell-Haus“, zu beenden. Bis April soll das Bezirksamt einen Bericht vorlegen.

Taxistand gehört zu zentralem Umsteigebereich des ÖPNV in Alt-Mariendorf

Taxis gehören zu den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn. „Der Taxihaltestand Alt-Mariendorf ist mit der U-Bahnstation und vielen Bushaltestellen der zentrale Umsteigebereich für ÖPNV-Fahrgäste. Er muss erhalten bleiben“, erklärt Hagen Kliem.
Der CDU-Verordnete aus dem Bezirkssüden führt weiter aus: „Bis der große Plan für die Umgestaltung der Verkehrsinfrastruktur ganz Alt-Mariendorfs steht, müssen zunächst mininalinvasive Eingriffe vorgenommen werden, die den Konflikt unter anderem vor dem Rudolf-Wissell-Haus kurzfristig beenden. Eine einzige schmale Taxispur, von der schon die Rede war, ist schon aus technischen Gründen nicht möglich. Häufig erhält ein Taxifahrer aus der Schlange heraus einen Auftrag und nicht der Taxifahrer an der Spitze. Zwei Spuren müssen also bleiben.“

Ausgleich der Interessen

Auf keinen Fall dürfe das durch Corona ohnehin schwer gebeutelte Taxigewerbe verdrängt werden, ergänzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Dittmar. „Die CDU steht an der Seite des Berliner Taxigewerbes. Genauso liegt uns natürlich die Seniorenfreizeitstätte am Herzen. Es braucht eine vernünftige Lösung für ein verträgliches miteinander.“ hebt Daniel Dittmar hervor.

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