Der Potsdamer Rabbiner Ariel Kirzon war in Begleitung seines Sohnes nahe dem U-Bahnhof Westphalweg unterwegs. Der Geistliche telefonierte gerade in hebräischer Sprache, als ihn ein Mann judenfeindlich beleidigte und anrempelte.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Daniel Dittmar:
„Wir sind entsetzt darüber, was sich vorgestern mitten in unserem Bezirk zugetragen hat. Es kann und darf nicht sein, dass Menschen jüdischen Glaubens sich auf unseren Straßen nicht frei und ohne Angst, attackiert zu werden, bewegen können. Antisemitismus darf niemals zur Normalität werden. Hier muss die Gesellschaft, müssen wir alle geschlossen zusammenstehen. Für Hass auf Juden gibt es keine Rechtfertigung. Antisemitismus muss mit aller Härte konsequent bekämpft werden.“

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