Die CDU-Fraktion erkennt diesen Trend. Ihr wohnungsbaupolitischer Sprecher Ralf Olschewski folgert daraus:
„Generationenübergreifende Wohnformen sind Antworten auf eine Bevölkerungsentwicklung, bei der Kinder und Kindeskinder weit weg von Eltern und Großeltern leben, die Zahl der Senioren stetig zunimmt und der Ein-Personen-Haushalt zum Standard wird. Diese Wohnmodelle sollten auch in Tempelhof-Schöneberg noch stärker angeboten werden.“

Der Vorschlag der CDU-Fraktion: Die bezirkliche Bauberatung wirbt bei aktuellen Neubauvorhaben für zusätzliche Wohnungen mit entsprechenden Grundrissen, die gemeinschaftliches Leben ermöglichen.

Weiter formuliert Ralf Olschewski, der das Thema generationenübergreifendes Wohnen auf die Tagesordnung der Juni-BVV hebt:
„Darüber hinaus wollen wir, dass das Bezirksamt einen Pool für entsprechende Kooperationspartner aus den Bereichen Seniorenorganisationen und studentisches Wohnen organisiert, auf den Investoren zurückgreifen können.“

Findet der CDU-Antrag die Zustimmung der Bezirksverordnetenversammlung, hat das Bezirksamt bis zum 31. Dezember Zeit, über erste Schritte und das Zeittableau für die Umsetzung der Initiative zu berichten.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag