Weite Anfahrtswege zum nächsten Recyclinghof begünstigen wilde Ablagerung

„Gerade in den südlichen Ortsteilen Lichtenrade und Marienfelde kann Sperrmüll nicht so einfach entsorgt werden. Die Recyclinghöfe der BSR sind nur nach längerer Fahrt zu erreichen. Am Entsorgungshof muss man mit längeren Wartezeiten rechnen. Das verleitet zur illegalen Entsorgung“, erklärt der Lichtenrader CDU-Verordnete Hagen Kliem.

Aktionstage sind erfolgreich

Hagen Kliem weiter: „Wir kennen den Erfolg von Sperrmüllaktionstagen aus anderen Ortsteilen und Bezirken. Die Bürger können ihre alten Matratzen, Kühlschränke, Elektrogeräte oder Sofas bequem, ganz legal und kostenlos loswerden. An einem bestimmten Tag kommt ein Sammelfahrzeug der Stadtreinigung an einen bestimmten Ort.

Die CDU-Fraktion verweist darauf, dass solche Aktionstage aus dem Aktionsprogramm „Sauberes Berlin“ des Berliner Senats finanziert werden. Sie bedeuteten also keine finanzielle Belastung für den Bezirk.

Quartiersmanagements und Stadtteilkoordination könnten unterstützen

„Diese kostenlosen dezentralen Aktionstage könnten auch von Quartiersmanagements und Einrichtungen der Stadtteilkoordination vor Ort unterstützt und beispielsweise von Tauschmärkten begleitet werden“, schlägt der Bezirksverordnete Hagen Kliem vor.

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