Das Land Berlin hat einen Rettungsschirm aufgespannt, der Liquiditätsengpässe gewerblicher Solo-Selbständiger und Kleinstunternehmen mit Betriebsstätte in Berlin sowie Angehörige freier Berufe mit Sitz in Berlin abmildern soll. Sie leiden besonders unter den pandemiebedingten Zwangsschließungen ihrer Geschäfte. Kleinunternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten und Betriebsstätte in Berlin können auf ein Bundesprogramm zurückgreifen.

Die Höhe der Soforthilfe beträgt für Solo-Selbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten 5 000 Euro aus Landesmitteln sowie weitere bis zu 9 000 Euro aus Bundesmitteln. Berliner Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten haben Anspruch auf bis zu 15 000 Euro aus Bundesmitteln.

Corona-Soforthilfe-Paket für viele Branchen

Corona-Zuschüsse vom Bund gibt es nur für die Kostendeckung von Mieten, Krediten für Betriebsräume, Leasingraten und dergleichen.

Die IBB teilt zudem mit, dass auch zinslose Überbrückungskredite bis zu einer Höhe von 500 000 Euro mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren beantragt werden können. Dieses Corona-Soforthilfe-Paket wendet sich insbesondere an Branchen wie den Einzelhandel, die Gastronomie und Hotellerie und sogenannte konsumorientierte Dienstleistungen, etwa Clubs.

Alle Informationen zur Soforthilfe finden sich auf www.ibb.de und www.about.visitBerlin.de; weitere Auskünfte auch via visitBerlin-Hotline: 030/264748–886 oder wirtschaft@ibb.de (keine Antragstellung).

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