Die Christdemokraten in der Bezirksverordnetenversammlung haben sofort nach Bekanntwerden der Pachtvertragskündigung durch den Eigentümer des Grundstücks den ersten und wichtigsten parlamentarischen Hebel in Gang gesetzt, um die Aufgabe der Jugendverkehrsschule am Sachsendamm noch abzuwenden: das Einbringen eines Dringlichkeitsantrags, Drucksachennummer 0175/XXI. Der Antrag wurde vom Bezirksparlament angenommen.

Dazu erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Dittmar:
„Wir haben den ersten Anstoß geliefert, die kurzfristige Räumung des Geländes abzuwenden. Mit der Rückendeckung der Bezirksverordneten konnte auch unser Schulstadtrat Tobias Dollase in Verhandlung mit dem Grundstückseigentümer treten, um eine Verlängerung der Nutzung für die Jugendverkehrsschule zu vereinbaren. Wir freuen uns für Schönebergs jüngste Verkehrsteilnehmer über den Erhalt der Jugendverkehrsschule für mindestens ein weiteres Jahr. Wir danken unserem Stadtrat für seinen starken Einsatz und dem Grundstückseigentümer, der Firma Krieger, für die Kooperation. Selbstverständlich sind nun die Anstrengungen auf den Erhalt über den Sommer 2023 hinaus zu richten.“

Der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Carsten Buchholz, hebt die Bedeutung der Jugendverkehrsschule hervor:
„Der Standort ist von größter Bedeutung für die Verkehrsausbildung im Bezirksnorden. Die Jugendverkehrsschule leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Sie erzieht Kinder und Jugendliche zu eigenverantwortlichen Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr. Daher ist der Erhalt bis Sommer 2023 ein wichtiger Etappenerfolg.“

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