Worum geht es? Es wird gebaut. Mit der Folge, dass südlich des Boelcketunnels sich wie aus dem Nichts die beiden Fahrspuren urplötzlich verengen. Der Fahrradweg, der vorher auf dem Gehweg verläuft, verschwenkt auf die Fahrbahn der Manteuffelstraße.

Schildbürgerstreich mitten in Tempelhof?

„Das führt teilweise zu einem massiven Rückstau im Boelcketunnel und auch zu gefährlichen Situationen. Die Verengung kommt plötzlich und völlig unerwartet. Mit einem Mal steht da eine rotweiße, mit etwas Teer zugeschüttete Bake auf der Straße. Es gibt keine frühzeitige Beschilderung, die darauf hinweist. Haben wir es hier mit einem Schildbürgerstreich zu tun? Das kann jedenfalls nicht vernünftig sein“, kritisiert Daniel Dittmar.

Radweg zurück auf den Gehweg

Die CDU-Fraktion fordert daher, den auf die Straße gelegten Radweg wieder auf den Gehweg zurückzuverlagern. Das ist nach Ansicht der Christdemokraten machbar. Denn der Bürgersteig auf der westlichen Seite der Manteuffelstraße wird nur wenig frequentiert. So wäre bspw. ein gemeinsamer Fuß- und Radweg eine praktikable Lösung, um die gefährliche Engstelle zu entschärfen.

Jetzt handeln!

„Bei dieser Gefahrenstelle ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem Unfall kommt“, sagt der CDU-Verordnete Guido Pschollkowski. Sein Kollege Hagen Kliem ergänzt: „Daher muss schnellstmöglich gehandelt werden.“

Nachts bereitet diese Stelle kein Problem, doch während der Rushhour ist diese Stelle erst spät zu erkennen und stellt ein nicht zwingend erforderliches Hindernis dar.

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