Erst jüngst wurde in der Presse darüber berichtet, dass Anwohner in Alt-Pankow tonnenweise unabgeholten Müll beklagen, weil Falschparker die Straßen blockieren würden. Das Stadtreinigungsunternehmen Alba forderte daher das Ordnungsamt zum konsequenten Abschleppen auf. Auch in Tempelhof-Schöneberg blockieren Falschparker den Verkehr, vor allem an Straßeneinmündungen direkt an Ecken, und damit u.a. die Müllabfuhr. Besonders heikel wird es, wenn die Feuerwehr nicht mehr durchkommt. Aber auch Fußgänger und Radfahrer werden unnötig behindert.

„Falschparker blockieren den Verkehr. Wir alle kennen die Situation, wie schwer es ist, in eine Straße abzubiegen, wenn beispielsweise auf der Höhe der Einmündung jemand falsch parkt. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein Gefahrenpotenzial. Der Beschluss unseres Antrags auf konsequentere Ahndung von Falschparkern soll nun Abhilfe schaffen“, so Guido Pschollkowski, CDU-Bezirksverordneter.

Den Mobilitätsbedürfnissen entsprechen

Kerngedanke des Antrags war die Sicherheit und Ordnung im Straßenverkehr des Bezirks. Vor allen Dingen ist der CDU-Fraktion daran gelegen, dass der Bezirk über Verkehrsstrukturen verfügt, die intakt sind und den vielen verschiedenen Mobilitätsbedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entsprechen.

Hierzu erklärt Pschollkowski: „Wir sind die einzige Mobilitätsfraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg. Wir denken nicht darüber nach, wie man das Autofahren den Bürgern in der Stadt erschwert, damit mehr Menschen ausschließlich zum Radfahren verdonnert werden. Stattdessen denken wir ganzheitlich: ein intakter Verkehr muss für alle Teilnehmer offen und sicher sein – auf dem Fahrrad, im Bus, im eigenen PKW, für die Feuerwehr im Einsatz sowie den Müllmann, der die Tonnen abholt. Wir machen keine Abstriche, sondern schaffen Abhilfe!“

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