Die zur Verfügung gestellten Mittel stammen aus nicht verausgabten Sondermitteln der Bezirksverordnetenversammlung. Die SPD-Fraktion unterbreitete den Vorschlag, diese den Theatermachern zur Verfügung zu stellen, um einen Beitrag des Bezirks zum Erhalt des Theaters zu leisten. „Die CDU-Fraktion unterstütze diesen Vorstoß sehr gern und aus voller Überzeugung“, so Matthias Steuckardt, Fraktionsvorsitzender und kulturpolitischer Sprecher.

Nun muss auch Senat zu seinem Wort stehen

„Wir zählen nun darauf, dass auch der Senat zu seinem Wort steht und einen Beitrag zu Erhalt dieser für die Kinder und Jugendlichen im ganzen Süden Berlins so wichtigen Kultureinrichtung leistet. Die Theatermacher sehen sich gezwungen, den Spielbetrieb beim Ausbleiben einer Förderung zum Jahreswechsel einzustellen – soweit darf es nicht kommen!“, erklärte Steuckardt nach der Sitzung des Hauptausschusses am Mittwoch. Formal muss der Beschluss noch in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 12. Dezember bestätigt werden. Das gilt aber als Formsache, da im Hauptausschuss alle Fraktionen zugestimmt haben.

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