Umso wichtiger ist es deshalb, dass der Bezirkssüden in der Fluglärmkommission für den BER vertreten ist.
Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg hat sich durchsetzen können, dass diese Vertretung nun politisch besetzt ist – mit dem zuständigen Dezernenten, in diesem Fall mit der grünen Verkehrsstadträtin.

Politische Verantwortungsträger in die Kommission!

Der CDU-Bezirksverordnete Hagen Kliem, der den Antrag erfolgreich in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht hat, erläutert, warum die Vertretung in der Kommission Chefsache sein muss:
„Die wichtigste Aufgabe der Lärmschutzkommission, dem Forum für alle am Flughafen Beteiligten, ist es, auf die Senkung der vom Flugbetrieb ausgehenden Belastungen hinzuwirken. Die vom BER produzierten Lärm- und Schmutzemissionen erhitzen die Gemüter. Die Bürger wollen sich über Vertreter der Gemeinden einbringen können. Wenn betroffene Gemeinden in Brandenburg oder der Bezirk Treptow-Köpenick politische Verantwortungsträger in die Kommission schicken, sollte das auch der einwohnerstarke Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit seinen fast 350 000 Einwohnern tun.“

Weiter erklärt der Politiker aus Lichtenrade:
„Für uns ist die Optimierung der Abflugverfahren entscheidend. Die Flugrouten müssen möglichst weit weg von Lichtenrade über weniger dicht besiedelte Gebiete führen. Daher ist
es geradezu zwingend, dass unser Bezirk in diesem Gremium politisch verantwortlich vertreten wird. Ich bin sehr zufrieden, dass dies – bis auf die Fraktion Die Linke – alle Fraktionen in der BVV so sehen und unserem Antrag zugestimmt haben .“

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