Was soll der Zaun hier?

Den CDU-Verordneten Patrick Liesener ließ die Sache nicht ruhen, zumal der Zaun seit geraumer Zeit an einer Stelle auf einer Länge von zwei Metern aufgerissen ist. Patrick Liesener: „Hier schlüpfen Leute durch, um auf dem toten Gleis unter anderem Drogen zu konsumieren. Das darf nicht sein. Der Zaun muss weg, das Grundstück in die Grünanlage integriert und überhaupt zu einem attraktiven Ort erweitert werden. An erster Stelle steht für uns als Fraktion die Installation einer Beleuchtung. Sie gewährleistet Sicherheit und Aufenthaltsqualität.“

CDU-Politiker Liesener richtete eine Kleine Anfrage an das Bezirksamt. „Ich wollte wissen, wer der Eigentümer des Areals ist, warum die Fläche abgezäunt ist und ob dem Bezirksamt das Loch im Zaun bekannt ist, “, so CDU-Fraktionsmitglied Patrick Liesener.

Erste Informationen

Die Antwort des grünen Stadtentwicklungsstadtrats brachte einige neue Informationen. Danach ist das Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Eigentümer des knapp zwei Hektar großen Grundstücks. Bis 2019 wurde die Fläche von der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) treuhänderisch verwaltet.
„Die vorhandene Gleisanlage ist offenbar nur noch ein Rest. Ihr überwiegender Teil, der für den Güterverkehr benutzt wurde, soll nach der Stilllegung demontiert worden sein. Das ist sehr lange her“, erklärt der Unionsverordnete. Liesener weiter: „Nach den Worten des Stadtrats hat der Bezirk die vorhandene Einzäunung mit übernommen.“

Fläche aufwerten und nicht sich selbst überlassen

Auf Unverständnis stößt bei Patrick Liesener, dass das Bezirksamt keinerlei Erkenntnisse vom toten Gleis als Junkie-Treffpunkt hat. „Das Bezirksamt will nur von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wissen, die dort Bier trinken“, sagt Liesener. „Wir werden dafür sorgen, dass die Fläche in die umgebende Grünanlage integriert und aufgewertet wird.“

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag