„Tempelhof-Schöneberg ist einer der großen Industriebezirke Berlins, allein in dem Mercedes-Benz Werk in der Daimlerstraße sind 2500 Mitarbeiter beschäftigt. Wenn jemand, der in der Bezirksverordnetenversammlung nicht einmal im Wirtschaftsausschuss ist, nun von Sozialismus und Verstaatlichung schwadroniert, dann erwarte ich von der Wirtschaftsdezernentin und Bürgermeisterin eine deutliche Ansage an ihren Parteifreund.
Es ist auf keinen Fall hinnehmbar, dass in einem Bezirk, der dank Luftbrücke, Kennedy und Freiheitsglocke wie kein anderer für Freiheit steht, plötzlich unwidersprochen der Sozialismus herbeigeredet werden soll, und damit möglicherweise Investitionen und Arbeitsplätze gefährdet werden“
, so Steuckardt.
Der SPD-Bezirksverordnete und Juso-Chef, Kevin Kühnert, sorgte mit seinem Vorstoß zur Kollektivierung von Konzernen in den vergangenen Tagen für Irritationen und Verärgerung. Als Wirtschaftspolitiker ist er in der BVV bislang nicht in Erscheinung getreten.

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