Zu der misslichen Situation äußert sich der queerpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Dr. Carsten Buchholz:
„Jugendliche jenseits der Heteronormativität brauchen in ihrer Selbstfindungsphase oft Unterstützung und Hilfe. Es ist ein krasses Versagen des SPD-geführten Jugendamtes, dass es in den bezirklichen Jugendeinrichtungen keine speziellen Angebote für queere Jugendliche gibt. Deshalb muss das Jugendamt jetzt gemeinsam mit den bezirklichen Jugendeinrichtungen entsprechende Konzepte entwickeln und rasch umsetzen. Dabei sind Jugendliche im gesamten Bezirk zu berücksichtigen. Daher will die CDU-Fraktion wohnortnahe Angebote und kein zentrales queeres Jugendzentrum.“

Der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten in der Bezirksverordnetenversammlung, Daniel Dittmar, merkt an:
„Es ist bemerkenswert, dass der langjährige SPD-Jugendstadtrat auf diesen Missstand von der eigenen SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung gemeinsam mit den Grünen in einem Antrag nun öffentlich hingewiesen und aufgefordert werden muss, endlich zu handeln!“

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