Dazu erklärt CDU-Bezirksverordneter und Stadtentwicklungssprecher der Fraktion, Ralf Olschewski: „Im Rahmen einer Einwohneranfrage erreichte uns der Vorschlag einer Anwohnerin aus Friedenau, den Baumbestand mit der Methode des Alternativen Nobelpreisträgers Tony Rinaudo zu revitalisieren. Dazu werden das vorhandene Wurzelwerk abgesägter Bäume und deren Neuaustriebe als Grundlage neuer Bäume vorgesehen.“

Mit ihrem Antrag will die CDU-Fraktion erreichen, dass geeignete Baumstümpfe mit gesundem Wurzelwerk an verschiedenen Standorten im Bezirk ausgewählt werden, um die Methode zu erproben.

Viele Vorteile durch die Rinaudo-Methode

Olschewski sieht viele Vorteile: „Durch das vorhandene Wurzelwerk findet ein schnelleres Wachstum als bei Jungbäumen statt, auch die Gefahr des Absterbens von Jungbäumen in längeren Trockenphasen würde man mit dieser Methode vermindern. Zudem entfällt die notwendige Anwuchspflege für Jungbäume. Damit spart man erhebliche Kosten, die wiederum für eine verbesserte Pflege der Grünanlagen verwendet werden kann.“

Da zurzeit die Anzahl der gefällten Bäume die Zahl der Neupflanzungen leider deutlich übersteigt, wäre ein erfolgreicher Modellversuch eine echte Chance, den Bestand an Straßen- und Parkbäumen mittelfristig wieder aufzustocken.

„Zu einem liebens- und lebenswerten Bezirk gehört eine intakte Stadtnatur. Dies ist nicht nur für die Attraktivität des Bezirks notwendig, sondern auch für das Wohlbefinden der Menschen in Tempelhof-Schöneberg“, so Olschewski.

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