Finanzmittel aus ökologischen Ausgleichsmaßnahmen auch für kleine Grünflächen verwenden

Finanzmittel aus ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für Bauvorhaben könnten auch für das Straßenbegleitgrün nahe dem jeweiligen Bauprojekt Verwendung finden, so der Vorschlag der Christdemokraten, der in der Bezirksverordnetenversammlung am 24. März 2021 den Verordneten zur Abstimmung vorgelegt wird.

Einstufung von begrünten Freiflächen nicht immer nachvollziehbar

Dazu erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU Fraktion, Ralf Olschewski: „Es kann nicht sein, dass kleine Grünflächen insbesondere in der Innenstadt verwahrlosen, nur weil sie aus finanziellen Gründen nicht hergerichtet und instandgehalten werden können. Außerdem halten wir die vor Jahrzehnten erfolgte Definition von begrünten Freiflächen als Straßenbegleitgrün oder Grünanlage für längst überholt.“

Ausgleichsfläche an der Grenze zu Brandenburg nicht die beste Lösung

„Das hat dann solche Absurditäten zur Folge, dass im Bezirk an der Grenze zu Brandenburg eine Fläche geschaffen wurde, in die Mittel für ökologische Ausgleichsmaßnahmen fließen, weil sie nahe einer innerstädtischen Baumaßnahme nicht mehr ausgegeben werden können“, ergänzt Olschewski. „Der Einsatz zumindest von Teilbeträgen für das Straßenbegleitgrün wäre daher zweckmäßig“, so der CDU Politiker.

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