„Wir stehen noch ganz unter dem Eindruck der Schändung von Kulturgütern auf der Museumsinsel und müssen uns auch in unserem Bezirk mit zwei Anschlägen beschäftigen“, so Daniel Dittmar.

Angriff auf eine Kulturstätte

In den vergangenen Wochen haben Unbekannte auf dem Heidefriedhof in Mariendorf Wasserbecken für das Auffüllen von Gießkannen zerstört. Der Schaden beläuft sich nach Angaben des Bezirksamts auf rund 60.000 Euro. Die Polizei wurde informiert. Ein Motiv für die Zerstörungswut ist bislang nicht erkennbar. Auch im Bosepark in Tempelhof haben Unbekannte vandaliert. Hier traf es ein Sportgerät.

Eine Wiederholungstat

„Es ist unsäglich. Im Sommer wurden frisch sanierte Bereiche am Blümelteich im Volkspark Mariendorf und bereits im vergangenen Jahr wurden auf dem Mariendorfer Heidefriedhof die Becken zerstört. Die Friedhofsverwaltung hat ihre Reparatur in diesem Jahr veranlasst. Nun wiederholt sich die Tat“, sagt CDU-Fraktionschef Daniel Dittmar. „Wir unterstützen ausdrücklich die Bitte des Bezirksamts an die Bevölkerung, mögliche Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, unter fb-gruen@ba-ts.berlin.de an das zuständige Grünflächenamt zu melden, damit die blinde Zerstörungswut ein Ende findet“, äußert der CDU-Politiker.

Blinder und böswilliger Gewaltakt

„Wir Christdemokraten verurteilen diesen Vandalismus auf das Schärfste“, sagt Daniel Dittmars Fraktionskollege und Vorsitzende des Ausschusses für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten, Harald Sielaff. „Es ist ein sinnloser und böswilliger Gewaltakt. Er richtet sich gegen unsere Kultur. Friedhöfe spielen überall auf der Welt eine herausragende kulturgeschichtliche, architektonische und künstlerisch bedeutsame Rolle. Sie haben ökologischen Wert, so auch der Heidefriedhof, der in einen Landschaftsgarten eingebettet ist und gerne von den Mariendorfern besucht wird. Wir hoffen auf rasche Ermittlungserfolge der Polizei.“ so Harald Sielaff.

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