Unter dem Leitbild der „Neuen Mitte Tempelhof“ soll ein 62 Hektar großer Bereich zwischen Götz- und Albrechtstraße rund um das Rathaus Tempelhof mit dem Dorfanger Alt-Tempelhof saniert, neu geordnet und baulich verdichtet werden. Im festgelegten Gebiet liegt das Pfadfinderheim Marienhöhe mit seinem großzügigen Außengelände.

Sorge um Pfadfinder-Areal

Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg befürchtet, dass die Pfadfinder an der Götzstraße ihre Arbeit künftig nur noch eingeschränkt fortführen können. Nach Auskunft der Jugendorganisation ist ihr bisher nur die gemeinsame Nutzung eines Neubaus mit einer Kita vorgeschlagen worden. Was durchaus zu Nutzungskonflikten führen kann.

Bisherige Planungen verheißen nichts Gutes

Dazu erklärt der CDU-Verordnete aus dem Bezirkssüden, Patrick Liesener: „Die Aussagen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Stadtentwicklungsausschuss verheißen nichts Gutes. Die vier Planungsbüros, die ein städtebauliches Konzept für die Neue Mitte Tempelhof entwickeln, sehen zwar den Verbleib der Pfadfinder vor – aber mit unterschiedlich großer Freifläche.“

Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung beachten!##

Der CDU-Verordnete Hagen Kliem erinnert an den auf seine Initiative parteiübergreifend gefassten Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg vom 16. Januar 2019, den sogenannten Gutshof der Pfadfinder an der Götzstraße langfristig zu sichern. Hagen Kliem dazu: „Ich bin mit den Pfadfindern einer Meinung. Ihre Jugendarbeit lebt auch und gerade vom Naturerlebnis, vom Feuermachen und Zelte aufbauen. Wo bleibt das, wenn die Fläche vielleicht auf Handtuchgröße geschrumpft wird?“
Die CDU-Fraktion erwartet vom Bezirk, vom Senat und von den Planern, die Jugendarbeit der Pfadfinder angemessen zu berücksichtigen.

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