„Ich finde es bemerkenswert, dass die Grünen wohl Inspiration in unseren Anträgen suchen! Fraglich ist nur, weswegen unsere Forderungen nach öffentlichen Toiletten seit 2017 nie als unterstützungswert angesehen wurden und nun von den Grünen doch quasi kopiert werden“, bemerkt Hagen Kliem, CDU-Bezirksverordneter aus Lichtenrade.

Bereits im März 2017 stellte die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg in der Bezirksverordnetenversammlung eine große Anfrage zur Zukunft der öffentlichen Toiletten im Bezirk. Zudem folgten zwei einschlägige Anträge.

"Nein, weil es von der CDU kommt."

Hierzu erklärt Kliem: „Im Oktober 2017 forderten wir in einem Antrag, dass die Versorgung mit öffentlichen Toiletten bei der Neugestaltung der Bahnhofstraße sichergestellt werden sollte. Damals wurden wir von der rot-grünen Zählgemeinschaft überstimmt. Im August 2018 wieder das Gleiche: wir stellten einen Antrag auf die Bereitstellung einer öffentlichen Toilette am S-Bahnhof Lichtenrade. Diese soll nämlich im Rahmen der Baumaßnahmen zur Dresdner Bahn wegfallen. Wieder stimmte Rot-Grün dagegen.“

„Als gestaltende Opposition heißen wir natürlich den überraschenden Sinneswandel der Grünen herzlich willkommen, dennoch zeigt sich wieder einmal, wie Rot-Grün tickt. Frei nach der Devise ‚Nein, weil es von der CDU kommt‘ werden absolut notwendige Anträge abgelehnt. Tempelhof-Schöneberg braucht eine Bezirkspolitik, die unsere Bürgerinnen und Bürger in den Fokus setzt. Da ist so ein Parteigeschacher alles andere als hilfreich“, so Hagen Kliem.

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