Drei Anträge, die die Christdemokraten in die BVV eingebracht hatten, wurden vom Bezirksparlament ohne Änderungen beschlossen. Sie berühren Umwelt- und Verkehrsfragen.

CDU mit Einsatz für Klima erfolgreich

So ist dank der Union der Anstoß erfolgt, Antragsmöglichkeiten für die Dachbegrünung bezirkseigener Gebäude zu prüfen. Das Land Berlin hat das Förderprogramm „1.000 Grüne Dächer“ aufgelegt. Bepflanzte Dächer bieten Biotope für viele Tiere. Sie sorgen für ein besseres Klima. Sie halten bei Starkregen Wasser zurück und verhindern so die Überflutung der Kanalisation.

Union steht für Sicherheit im Verkehr

Aufgrund des jetzt beschlossenen CDU-Antrags zum Durchgangsweg Dörfelweg–Eisnerstraße erhält das Bezirksamt Rückendeckung von der Bezirksverordnetenversammlung, sich gegenüber der Deutschen Bahn für den Erhalt dieses wichtigen Verbindungswegs vom S-Bahnhof Buckower Chaussee zu den Wohngebieten erfolgreich einsetzen zu können. Der Bahnhof soll umgebaut werden. Möglicherweise plant die Bahn, den Durchgangsweg zurückzubauen. Es muss gehandelt werden!
Als dritten Erfolg kann die CDU-Fraktion verbuchen, dass das Bezirksamt in der Blohmstraße zwischen Egestorff- und Illigstraße Maßnahmen ergreifen soll, durch die insbesondere Kinder im Verkehr geschützt werden. Die Blohmstraße ist im Zuge der Bauarbeiten an der „Dresdner Bahn“ Umleitungsstrecke geworden. Das macht es aus unserer Sicht unter anderem notwendig, das Verkehrsschild „Achtung Kinder“ vor der dortigen Kita anzubringen, einen Fußgängerüberweg anzulegen, den Gehweg im genannten Bereich zu sanieren und eine Tempo-30-Markierung auf die Fahrbahn aufzubringen.

Drei Anträge werden im Fachausschuss weiterdiskutiert

Für die eingebrachten Anträge, auf dem südlichen Gehweg am Prellerweg zwischen Sembritzki- und Röblingstraße eine separate, geschützte Fahrradspur anzulegen, die Fregestraße in Friedenau verkehrlich zu beruhigen sowie die gefährliche Engstelle auf der Manteuffelstraße zu entschärfen, wird noch Überzeugungsarbeit zu leisten sein, damit sie beschlossen werden: Sie wurden in den zuständigen Fachausschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt überwiesen.

Zwei weitere aktuelle Anträge der Christdemokraten wurden nicht mehr zur Diskussion und Abstimmung aufgerufen. Die Sitzungszeit der Bezirksverordnetenversammlung war gemäß den getroffenen Pandemie-Vorkehrungen abgelaufen.
So werden die Forderungen, mögliche Vorbereitungen für Pop-up-Radwege in Tempelhof-Schöneberg umgehend einzustellen sowie das Außengelände des Gemeinschaftshauses Lichtenrade aufzuwerten, in der kommenden BVV am 7. Oktober auf der Tagesordnung stehen.

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