Im ersten Teil der Sitzung beschrieb Frau Stradt von der Schuldner- und Insolvenzberatung Tempelhof-Schöneberg ihre Arbeit und die Probleme ihrer Kunden. Zudem wurden erläutert, was die häufigsten Ursachen für eine Überschuldung sind. Dabei muss nicht jeder Mensch, der die Beratungsstelle aufsucht, zwangsläufig ein Insolvenzverfahren durchlaufen. Manche können sich dank der ersten Hilfe und Unterstützung wieder selbst aus ihrer misslichen Lage befreien. Begleitet die Schuldner- und Insolvenzberatung ihre Kunden jedoch während des gesamten Insolvenzverfahrens, so ist die Erfolgsquote hervorragend. Kaum jemand bricht das Verfahren, an dessen Ende man die Schulden losgeworden ist, ab.

bezirkliche Schuldnerberatung ist kostenfrei!

Wichtig zu wissen ist: Die Beratung bei der Schuldner- und Insolvenzberatung Tempelhof-Schöneberg der Diakonie ist kostenfrei! Niemand sollte sich scheuen, hier um Rat zu suchen. Vorsicht bei anderen Anbietern, die von ihren Kunden Geld sehen wollen, denn hier tummeln sich zwar nicht nur, aber leider nicht wenige schwarze Schafe!

Revier Lichtenrade - ein wesentlicher Impuls für den ganzen Ortsteil


Im zweiten Teil der Sitzung war das aktuell größte Entwicklungsvorhaben in Lichtenrade Thema. Rund um die Alte Mälzerei, in der ein Kultur-, Bildungs- und Begegnungsort entstehen wird, entwickelt die Firma UTB von Thomas Bestgen das „Projekt Revier Lichtenrade“. Es entsteht also ein neues, lebendiges Viertel zwischen der Bahnlinie und der Steinstraße. Die sog. Wohnscheibe wird saniert und voraussichtlich im EG um einen Bio-Laden erweitert, das Haus Buhr muss teilabgerissen werden und erhält an dieser Stelle einen neuen Anbau. Schließlich wird der alte REWE-Supermarkt abgerissen und in eines der 4 neuen Gebäude integriert. Diese enthalten zahlreiche Wohnungen (in den unterschiedlichsten denkbaren Modellen), Geschäfte, Gastronomie, Werkstätten, eine Kita sowie ein kleines Schwimmbad. Zwischen den Gebäuden entstehen Markt- und Stadtplätze, die für Aufenthaltsqualität im ansonsten autofreien Quartier sorgen sollen – 160 Stellplätze befinden sich in einer Tiefgarage. Die Bauzeit soll von 2020-2022 dauern und damit vor dem Ausbau der Dresdner Bahn beendet sein.

90jähriger Dornröschenschlaf beendet

"Damit wird das Areal rund um die Alte Mälzerei endgültig aus ihrem 90jährigen Dornröschenschlaf erweckt und erweitert das Angebotsspektrum im Kultur- und Freizeitbereich Lichtenrades immens", freut sich der Lichtenrader CDU-Verordnete Christian Zander und ergänzt: "Denn selbst das kleine Schwimmbad dient nicht nur denjenigen, die dort in die neuen Wohnungen einziehen, sondern steht auch für andere offen.“

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