Nachdem bei den Sportvereinen als Nutzer der Sportanlage an der Halker Zeile der Unmut wuchs, dass der seit 2009 vorgesehene Neubau des Kabinentrakts immer wieder verschoben wurde, sollte nun vergleichsweise kurzfristig eine Zwischenlösung mit der Aufstellung von Sanitärcontainern erreicht werden.

„Dies ist das Mindeste, was der Bezirk bis zum Anfang der Baumaßnahmen des geplanten Neubaus, den Sporttreibenden auf der Halker Zeile anbieten sollte. Saubere, funktionierende Toiletten und Duschen sind fundamentale Mindestanforderungen an eine Sportanlage“, erklärt Hagen Kliem, CDU-Bezirksverordneter aus Lichtenrade.

Unmut unter den Sporttreibenden

„Nach all den jahrelangen Vertröstungen ist es völlig verständlich, dass darüber großer Unmut in den Sportvereinen herrscht. Es wäre wirklich peinlich und darüber hinaus ein zermürbendes Signal an alle Sportlerinnen und Sportler Tempelhof-Schönebergs, sollte selbst das Aufstellen von Sanitärcontainern zeitlich immer weiter nach hinten verschoben werden“, so Kliem.

Personelle Absicherung für baldige Umsetzung

Da erneut Mitarbeiter das Bezirksamt verlassen haben und die Zuordnung des Personals zu den anstehenden Baumaßnahmen noch nicht endgültig festgelegt werden konnte, liegt die Arbeitsplanung für 2019 bislang nicht vor.

„Wir hörten, dass die Umsetzung der Maßnahme Halker Zeile wieder in Gefahr sei. Anscheinend haben die dafür vorgesehenen Mitarbeiter das Bezirksamt verlassen. Daher fordern wir gemeinsam mit der Fraktion der SPD, dass die Maßnahmen zur Errichtung der Sanitäranlagen sowie Renovierung der Umkleiden in der Halker Zeile schnellstmöglich personell abgesichert und umgesetzt werden!“, so Christian Zander, Geschäftsführer der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg.

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