Aber einen Rückstau bei den Bürgerämtern in Tempelhof-Schöneberg gibt es immer noch! Weiterhin sind Termine online nur für zwei Wochen im Voraus beziehungsweise drei Wochen bei sogenannten Vorzugsterminen zu buchen und in der Regel sofort weg. Dabei forderte der gefasste Beschluss „Bürgerservice auf 100% bringen“ die Vorlage eines Realisierungskonzepts im August.
Wie nun eine Mündliche Anfrage der Unionsfraktion ergeben hat, sind in Tempelhof-Schöneberg die Öffnungszeiten der Bürgerämter um eine Stunde, auf jetzt 35 Stunden, erweitert und Mitarbeiter befristet eingestellt worden. Diese sollen vor allem die Ausstellung und Ausgabe von Personaldokumenten unterstützen.
„Die Ausweitung der Öffnungszeiten in den Bürgerämtern ist eine seit langem von der CDU-Fraktion geforderte Maßnahme. Die Erweiterung um eine Stunde ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber noch nicht aus“ kommentiert der CDU-Fraktionsvorsitzende und Sprecher für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten Daniel Dittmar.
Der Friedenauer CDU-Verordnete und Autor der Mündlichen Anfrage, Philipp Seehofer, macht deutlich: „Die Situation in den Bürgerämtern bleibt inakzeptabel. Warum haben Stadträtin Christiane Heiß und ihr Amt nicht längst durch adäquate temporäre Maßnahmen zum Beispiel am Rathaus Tempelhof bessere Wartebedingungen geschaffen?“
CDU-Politiker Seehofer kritisiert zudem, dass das Berliner Bürgertelefon 115 sehr schlecht zu erreichen sei. „Über diesen wichtigen Bürgerservice müssten mehr Termine vergeben werden“, so Philipp Seehofer. „Dafür werden wir uns als CDU-Fraktion einsetzen!“

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