In diskussionsfreudiger Runde kamen viele Themen von der Kommunal- über die Landes- bis hin zur Bundespolitik zur Sprache. Von besonderem Interesse waren die Entwicklung und Umgestaltung der Bahnhofstraße und damit zusammenhängend auch die Auswirkungen des Ausbaus der Dresdner Bahn. Insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sind Baustellen im Straßenland oftmals ein wahrer Hindernisparcours, der oftmals nicht leicht zu bewältigen ist.

Verärgerung herrschte über die Informationspolitik der Deutschen Bahn vor allem bei der Problematik der steilen Treppe über den gesperrten Bahnübergang Säntisstraße. Gemeinhin wurde immer nur argumentiert, es gebe nur eine sehr geringe Anzahl gehbehinderter Menschen, so dass nach einer Abwägung keine barrierefreie Querungsmöglichkeit erforderlich gewesen sei. Dabei bleiben aber nicht nur Grundschulkinder auf dem Fahrrad und Familien mit Kinderwagen unberücksichtigt – vergessen wurden gerade diejenigen Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind und Treppen nur unter größter Anstrengung bewältigen können. Vermisst wurde an dieser, aber auch an anderer Stelle, dass die Konsequenzen für Lebensältere oftmals nicht mitgedacht werden.

Allgemein wurde der Wunsch nach mehr Informationen über die aktuelle Politik, aber auch über bevorstehende und angedachte Baumaßnahmen und Planungen deutlich, was Ziel, Dauer, Kosten aber auch Zuständigkeiten anbelangt. Daher wird dieser Austausch zwischen Senioren und Bezirksverordneten nicht der letzte gewesen sein.
Die Bezirksverordneten stehen den Bürgerinnen und Bürgern monatlich auch immer an den Infoständen der CDU für Gespräche zur Verfügung. Der nächste Termin ist der 20. Oktober 2018.

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