Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, schlecht beleuchtete Straßen und Plätze, defekte Laternen sowie dunkle Ecken zu benennen. Die eingegangenen Rückmeldungen werden gesammelt und an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Ende Oktober ist die Sommerzeit zu Ende gegangen. Die Tage werden kürzer. Die Zahl der dunklen Morgen- und Abendstunden nimmt zu. Das Problem mangelnder Beleuchtung in Straßen, auf Plätzen, in Grünanlagen und Parks wird wieder akut.

„Es darf nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Weg nur noch mit Taschenlampe finden oder weite Umwege in Kauf nehmen müssen, weil sie sich aus Angst nicht trauen, den gewohnten Weg zu nehmen. In Tempelhof-Schöneberg gibt es immer noch viel zu viele dunkle Ecken. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger beklagen die Unsicherheit auf ihrem Heimweg. Ihre Angst ist nicht unbegründet. Einerseits entpuppen sich schlecht beleuchtete Wege oft als Unfallgefahr. Aber wahr ist auch: Im Schutze der Dunkelheit werden Straftaten begangen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Dittmar. „Es besteht dringender Handlungsbedarf. Die Verantwortlichen müssen wirksam eingreifen. Beleuchtung ist neben mehr Präsenz von Ordnungsamtsmitarbeitern, enger getakteter Müllbeseitigung im öffentlichen Raum und einer Videoüberwachung an neuralgischen Stellen der Garant für Sicherheit und Ordnung unseres Gemeinwesens.“

Der Senat ist für die Beleuchtung öffentlichen Straßenlandes zuständig und hat, dort eine effektive Beleuchtung zu installieren. Das Bezirksamt sollte wichtige Wegeverbindungen, die durch Parks und Grünanlagen führen, in öffentliches Straßenland umwidmen und so die formale Voraussetzung für eine ausreichende Beleuchtung schaffen. „Beleuchtung muss Priorität haben“, sagt die CDU-Fraktion.

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