Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften sollten mit gutem Beispiel vorangehen

„Wir hatte deshalb die Idee, die in Tempelhof-Schöneberg tätigen landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften aufzufordern, sich während längerer Trockenperioden aktiv an der Bewässerung von Straßenbäumen zu beteiligen. Indem sie beispielsweise ihren Mietern vorhandene Außenwasseranschlüsse zum Bewässern der Flora vor Ort zur Verfügung stellen“, erläutert der Vorsitzende der CDU-Fraktion Daniel Dittmar.

Der Antrag fand den Zuspruch der Bezirksverordnetenversammlung. Per Beschluss wurde das Bezirksamt 20. Januar 2021 gebeten, bei den in Tempelhof-Schöneberg agierenden kommunalen Wohnungsbaugesellschaften für die Sache zu werben.

Ernüchterndes Ergebnis

„Das Ergebnis, das uns jetzt vorliegt, ist eher ernüchternd“, muss Daniel Dittmar feststellen.
Zwar habe die Gewobag die Initiative von CDU und Grünen aufgegriffen und wolle das Gießwasser für ihre Mieter kostenfrei zur Verfügung stellen und die Howoge habe immerhin zugesagt, ihre Mieter zu befragen, ob die Bereitschaft bestehe, die Bewässerung von Straßenbäumen zu unterstützen und gegebenenfalls auch die Wasserkosten zu übernehmen.

Bitte mehr Enthusiasmus!

„Aber Stadt und Land hat abgelehnt, und die Degewo hat nicht einmal reagiert. Dabei wissen wir von den Berliner Wasserbetrieben, dass für das Gießen je Baum und Jahr nicht mehr als rund vier bis acht Euro an Kosten anfallen. Wir als CDU rufen deshalb die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in Tempelhof-Schöneberg noch einmal auf, über ihre Haltung in der Sache nachzudenken. Wie soll denn ein Bewusstsein für die immense ökologische Bedeutung von Bäumen in der Stadt geschaffen werden, wenn selbst die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften hier nicht enthusiastischer handeln“, fragt sich der Christdemokrat Daniel Dittmar.

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