Es gibt zu viele Schmuddelecken im Bezirk. Wo das Erscheinungsbild durch illegal abgelagerten Müll, Schrottautos oder Fahrradwracks gestört wird, leiden Lebensqualität und subjektive Sicherheit.

Konsequent gegen Verwahrlosung vorgehen

Regelmäßig verlangt deshalb die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg in Mündlichen und Großen Anfragen sowie in Anträgen vom Bezirksamt, mittels geeigneter Maßnahmen konsequent gegen Verwahrlosungstendenzen in den Kiezen vorzugehen.
Ein Unions-Antrag aus dem vergangenen Sommer, der seinerzeit insbesondere auf die nicht hinnehmbare Situation in der Steinmetzstraße abzielte, wird nun vom Bezirksamt umgesetzt. Verteilt über zwei Monate, von Mitte August bis Mitte Oktober, werden nach Neuköllner Vorbild sechs „Sperrmüll-Aktionstage“ veranstaltet. Zwei werden zusätzlich mit einem Verschenk- und Tauschmarkt kombiniert.

Sperrmüll legal loswerden

Dazu äußert der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ralf Olschewski, der den Antrag im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem damaligen Fraktionsvorsitzenden und heutigen Stadtrat für Bildung, Kultur und Soziales, Matthias Steuckardt, eingebracht hat: „Endlich kommen die Verantwortlichen im Bezirksamt aus dem Knick. Es hat lange genug gedauert, den Menschen die Möglichkeit zu geben, an einem bestimmten Tag ihren Sperrmüll nahe am Wohnort und ganz legal loszuwerden, sei es durch eine ordnungsgemäße Entsorgung, sei es durch Verschenken an Nachbarn.“

Bewusstsein für nachbarschaftliches Miteinander schaffen

Unionsfraktionschef und Sprecher für Ordnungsangelegenheiten, Daniel Dittmar, ergänzt: „Gerade Sperrmüll ist ein besonderes Ärgernis im öffentlichen Straßenland, das zu einer spürbaren Verwahrlosung der Umgebung führt. Mit den von uns angestoßenen Aktionstagen ist ein Anfang gemacht, diese Situation zu verbessern.“

Aktionstag im Steinmetzkiez am 17. Oktober

Der Aktionstag im Steinmetzkiez findet übrigens am Samstag, 17. Oktober 2020, von
9 bis 13 Uhr in der Neuen Steinmetzstraße statt und ist mit einem Verschenk- und
Tauschmarkt verbunden. Ausrichter sind die Interessengemeinschaft Potsdamer
Straße und der BUND Berlin.

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