Seit langer Zeit beschweren sich Anwohnerinnen und Anwohner der Steinmetzstraße und deren Umgebung über Dreck, Unrat und Müll im öffentlichen Raum. Kürzlich wurde sogar das Straßenschild überklebt und die Straße damit zur „Sperrmüllstraße“ gemacht. Die CDU-Fraktion beantragt daher zur nächsten BVV, dass geprüft wird, ob ein sogenanntes Sperrmüllfest nach Neuköllner Vorbild (Antrag) in diesem Kiez durchgeführt werden kann.

Der Müll des einen kann der Schatz des anderen sein.

Ziel einer solchen Aktion ist es, den Menschen an einem bestimmten Tag die Möglichkeit einzuräumen, sich ihres Sperrmülls wohnortnah und legal zu entledigen. Möglicherweise interessieren sich Nachbarn für bestimmte Dinge und nehmen diese mit, der Rest wird ordnungsgemäß entsorgt.

„Der Müll des einen kann der Schatz des anderen sein. Aber: ein zerschlissenes Sofa oder eine durchgelegene Matratze werden auch mit einem Schild – Zu verschenken! – nicht attraktiver. Die Entsorgung von Sperrmüll, der einfach auf der Straße gestellt wird, ist aufs Schärfste zu verurteilen. Trotzdem landet im Schutz der Dunkelheit oder sogar ganz ungeniert am Tage tonnenweise Unrat auf unseren Straßen. Von einem Sperrmüllfest nach dem Neuköllner Vorbild erhoffe ich mir, dass dieser Müll wenigstens bis zu der Aktion im Keller bleibt.“, so Matthias Steuckardt, Vorsitzender der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg.

Kiez-Hausmeister, ein spannender Ansatz aus Neukölln.

Darüber hinaus soll ein Bewusstsein für nachbarschaftliches Miteinander geschaffen werden. Das ist auch die Aufgabe der sogenannten „Kiez-Hausmeister“, die derzeit in Neukölln eingesetzt werden. Sollten sich diese zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln, sollte es zeitnah auch in Tempelhof-Schöneberg ein vergleichbares Projekt geben. Deswegen beantragt die CDU-Fraktion eine enge inhaltliche Begleitung der Aktivitäten des Nachbarbezirks durch die Verwaltung (Antrag).

Müll in Lichtenrader Lützowstraße entsorgen!

Ganz konkret benennt der dritte CDU-Antrag zur Müllthematik die Lützowstraße in Lichtenrade. Hier beschweren sich Anwohnerinnen und Anwohner völlig zu Recht seit geraumer Zeit über illegale Müllablagerung. Aufgrund der ungeklärten Zuständigkeiten wurde bislang aber nichts dagegen unternommen. „Ein untragbarer Zustand!“, findet der Lichtenrader Bezirksverordnete Hagen Kliem und fordert daher das Bezirksamt auf, sich umgehend dieser Problematik anzunehmen (Antrag).

SPRECHEN SIE UNS AN!

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Gern erfragen wir für Sie Hintergründe, oder wirken mit Ihnen gemeinsam auf eine Verbesserung der Situation vor Ort hin. Persönlich sind wir von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 11:00 bis 16:30 Uhr für Sie erreichbar. Gern können Sie außerdem einen individuellen Termin vereinbaren.

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