Flankiert von einer Großen Anfrage und einem Antrag wollen die Christdemokraten in der Bezirksverordnetenversammlung das Bezirksamt dazu verpflichten, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Sprachförderung der Jüngsten auch nach dem Stopp im Sinne des ausgelaufenen Förderprogramms fortzusetzen.

Dazu erklärt die jugend- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion, Eva Majewski:
„Mit der Streichung ihres Bundesprogramms benachteiligt die Ampel unsere Kita-Kinder. Statt der vor acht Monaten noch vollmundig angekündigten Weiterentwicklung der Sprach-Kitas kommt jetzt offenbar das Aus: in Tempelhof-Schöneberg für mehr als zwanzig Einrichtungen, die bisher noch von dieser Förderung profitieren. Im Bezirk sind Hunderte von Kindern vom Förderstopp betroffen, in einer Zeit, in der die Betreuungssituation ohnehin äußerst angespannt ist!“

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Daniel Dittmar, bemerkt:
„Sprache ist die Schlüsselkompetenz für gesellschaftliche Teilhabe. Wir fordern daher, dass die Finanzmittel auch ab 2023 zur Verfügung gestellt werden. Das ist das Mindeste, was wir tun können, um den Kleinen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.“

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