Im März und September 2019 beauftragte die Bezirksverordnetenversammlung das Bezirksamt nach eingebrachten Anträgen der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg mit entsprechenden absichernden baulichen Maßnahmen des Radweges auf der Wilhelm-Kabus-Straße zwischen Tempelhofer Weg und Eisenbahnbrücke sowie des beiderseitigen Radweges auf der Langenscheidtstraße.

Für die CDU-Fraktion ist die mehr als dreijährige Untätigkeit vollkommen unverständlich. Der CDU-Bezirksverordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Ordnung, Grün, Umwelt und Klimaschutz, Patrick Liesener, zum Stand der Dinge:
„Für einen beschlossenen Antrag liegt eine inhaltlich unvollständige Mitteilung des Bezirksamts vor, für den anderen gar nichts. In den Straßen wurden keine Arbeiten ausgeführt. Das Bezirksamt ist aufgerufen, noch in diesem Jahr tätig zu werden. Bis April wollen wir einen Bericht des Bezirksamts vorgelegt bekommen.“

Die CDU-Fraktion fordert konkret für die Wilhelm-Kabus-Straße das Einfärben des Radweges, das Aufstellen von Radbügeln oder andere bauliche Maßnahmen im Bereich des Hildegard-Knef-Platzes, um Falschparken zu verhindern, und in südlicher Fahrtrichtung eine durchgehende Abgrenzung des Hochbordradweges mithilfe von quergestellten Fahrradbügeln zwischen den Bäumen.
In der Langenscheidtstraße sollen in Richtung Crellestraße Radwegmarkierungen bis zur Hauptstraße verlängert und grün eingefärbt sowie Leitboys zwischen Radfahrstreifen und Fahrbahn errichtet werden. In Richtung Hauptstraße soll der Autoverkehr nur noch zweispurig auf die Kreuzung zufahren dürfen.

Patrick Liesener: „Bürgerinnen und Bürger haben seinerzeit auf die Missstände aufmerksam gemacht, können aber bis heute keine oder fast keine Ergebnisse sehen. Einzig und allein die Falschparker freuen sich.“

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