„Ich bin froh, dass das Ehrenamtsbüro Tempelhof-Schöneberg die Festveranstaltung unter Wahrung der Corona-Regeln organisiert hat und wir acht Medaillen und einen Förderpreis verleihen durften“, resümiert Britta Schmidt-Krüger.

Über „ihren“ Preisträger, den Dirigenten und emeritierten Hochschullehrer Manfred Fabricius, sagt die Laudatorin:

„Unter den eingegangenen Bewerbungen um eine Verdienstmedaille stachen mir Herrn Professor Fabricius Verdienste um eine denkmalgerechte Sanierung und historische Gestaltung des Kirchhofs an der Tempelhofer Dorfkirche besonders hervor.
Sein Engagement als ehrenamtlicher Beauftragter des Kirchhofs der Dorfkirche ist einzigartig. Er verstand und versteht es, in persönlicher Ansprache und mit fundierten Argumenten Fördermittelgeber von seinen Projekte zu überzeugen.
Professor Fabricius ist ein Glücksfall für unseren Bezirk. Und er wird nicht müde, sich weiter zu engagieren. Das nächste Projekt, um das er sich gekümmert hat, war die Restaurierung der Orgel, die just in diesem Jahr, dem Jahr der Orgel, ihren Abschluss gefunden hat.
Professor Fabricius gibt gerne Informationen weiter, schreibt Artikel, erstellt Broschüren, hält Vorträge und bietet Rundgänge über den Kirchhof an. So ist ein Ort entstanden, mit sich Anwohner wie Gemeindemitglieder identifizieren können, der wertgeschätzt und besucht wird, der unersetzlich ist und den es zu erhalten und zu bewahren gilt.“

Auch CDU-Kulturstadtrat Matthias Steuckardt hatte die Ehre, eine Verdienstmedaille zu überreichen. Sie ging an den seit 2017 amtierenden Vorsitzenden der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg des Bezirks, Peter Witt, der sich insbesondere gegen Diskriminierung und für Bürgerrechte einsetzt. Peter Witt zeichnet sich darüber hinaus durch sein Engagement als ehrenamtlicher Vorsitzender im Tempelhof-Schöneberger Kreisverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes und als langjähriger ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht aus.

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