Dieser hatte für viel Unruhe bei Anwohnenden, Kleingärtnern und der BI Rettet die Marienfelder Feldmark gesorgt. Die SPD zog ihren Antrag am Montag nach ausführlicher Debatte im Verkehrsausschuss zurück. „Richtig ist, dass der Güterverkehr vom und zum Gewerbegebiet über den Knotenpunkt Nahmitzer Damm/B101 problembehaftet ist. Doch eine Lösung kann nicht sein, das Gebiet entlang der Marienfelder Feldmark durch eine neue Straße zu zerschneiden und zahlreiche Anlieger damit zu belasten – vielmehr werden dadurch neue Probleme geschaffen,“ kritisiert der Lichtenrader Bezirksverordnete Christian Zander.

Lösung: Knoten Nahmitzer Damm/B101 umgestalten

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Steuckardt schlägt daher als Lösungsansatz vor, die Knotenpunkte Motzener Straße/Nahmitzer Damm und insbesondere den am Knotenpunkt Nahmitzer Damm/B101 anzugehen und so umzugestalten, dass die Verkehre sinnvoll abgewickelt werden können. Steuckardt weist darauf hin: „Dies ist schon seit mehr als 5 Jahren eine Forderung der CDU und Beschlusslage der BVV Tempelhof-Schöneberg, doch ist die zuständige Senatsverwaltung bislang überhaupt nicht tätig geworden. Eine neue Initiative der BVV in diese Richtung soll daher in den kommenden Wochen für die notwendigen Impulse sorgen, damit die Senatsverwaltung die erforderlichen Schritte zum bedarfsgerechten Anpassung der Knotenpunkte einleitet.“

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